Jahrespressekonferenz
Neuer Auszahlungsrekord: 29 Mio. € für Modellprojekte im Jahr 2009
Die Hertie-Stiftung hat für ihre Projektarbeit in der vorschulischen und schulischen Erziehung, der akademischen Bildung und der Forschung im Jahr 2009 29,4 Mio. € ausgezahlt und damit einen neuen Rekord erzielt. Gleichzeitig konnte sie mit einer Performance von +9,2 Prozent die Vermögenseinbußen, die sie 2008 im Zuge der Finanzmarktkrise hinnehmen musste, nahezu ausgleichen.
„Durch ein breit gefächertes Portfolio war es möglich, den Wert des Vermögens nach dem Einbruch im letzten Jahr wieder substanziell zu steigern. Die Nachhaltigkeit der Projektarbeit ist damit gesichert“, so Dr. Michael Endres, Vorstandsvorsitzender der Hertie-Stiftung, am 4. Mai 2010 auf der Jahrespressekonferenz. Die Gesamterträge aus dem Vermögensmanagement beliefen sich 2009 auf 27,1 Mio. €, davon 15,5 Mio. € aus Wertpapieranlagen und 5 Mio. € aus Immobilien.
Die Stiftung profitierte dabei von den kräftigen Kurserholungen an den internationalen Börsen im Jahresverlauf. Die Kursgewinne des Jahres 2009 nutzte sie, um ihre stillen Reserven, mit denen sie die Verluste 2008 zum größten Teil aufgefangen hatte, wieder zu erhöhen. Mit einem Vermögen von rund 800 Mio. € zählt die Hertie-Stiftung zu den größten deutschen Privatstiftungen. Ihre Ausgaben für die Projektarbeit lagen in den zurückliegenden fünf Jahren jeweils über 25 Mio. €.


