Hertie-Preis für Engagement und Selbsthilfe

Ausgezeichnetes Engagement

Seit 1992 vergibt die Hertie-Stiftung den Hertie-Preis für Engagement und Selbsthilfe und zeichnet damit modellhafte Aktivitäten von Selbsthilfegruppen und besonders engagierte Helfer im Bereich der Multiplen Sklerose und der neurodegenerativen Erkrankungen aus.

Der Preis ist mit insgesamt 25.000 € dotiert und wird auf drei Preisträger verteilt: Die Kulturgruppe im MS-Heim der Stiftung Linerhaus in Celle wurde mit einem Preisgeld von 15.000 € bedacht. Die Kulturgruppe bietet den Heimbewohnern eine kreative Möglichkeit, Alltagserlebnisse, Gedanken und Gefühle auszudrücken. Der Gruppe ist es mit professioneller Unterstützung gelungen, auch schwerst erkrankten und auf das Höchste eingeschränkten Menschen einen kreativen Selbstausdruck zu ermöglichen.

Ein Preisgeld in Höhe von 5.000 € erhielt Helmut Schmidt, Regionalgruppenleiter der Deutschen Parkinson Vereinigung aus Bad Kreuznach, dem es trotz eigener Erkrankung gelingt, anderen Menschen Lebensfreude zu schenken. Er unternimmt gemeinsam sehr viel mit seiner Gruppe: Sport und Musik stehen dabei im Vordergrund.

Die dritte Preisträgerin ist Silvia Zischler mit der Gedächtnisgruppe für MSBetroffene der Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft Nürnberg, die mit einem Preisgeld von 5.000 € geehrt wurde. Die Gruppe trifft sich regelmäßig, um mit großem Engagement gemeinsam Gedächtnis und Konzentrationsfähigkeit zu trainieren.