Hessischer Hochschulpreis Exzellenz in der Lehre

Was wäre Forschung ohne Lehre?

Der Hessische Hochschulpreis Exzellenz in der Lehre wurde dieses Jahr zum dritten Mal verliehen. Die mit 375.000 € höchstdotierte länderspezifische Ehrung dieser Art in Deutschland würdigt die Entwicklung und die Umsetzung von herausragenden und zukunftsweisenden Lehrkonzepten an den hessischen Universitäten, Fach- und Kunsthochschulen.

Der Preis wird vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst und der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung vergeben. Eine paritätisch mit Studierenden und Lehrenden besetzte Jury hat die Preisträger unter 34 Bewerbern ermittelt. Im Rahmen einer Festveranstaltung am 7. Dezember überreichten Landtagspräsident Norbert Kartmann und Prof. Dr. Michael Madeja, Geschäftsführer der Hertie-Stiftung, die Preise im Schloss Biebrich in Wiesbaden.

Der 1. Preis ging an das Projekt „Uni goes UNO“ vom Fachbereich Politikwissenschaften der Goethe-Universität Frankfurt am Main, das diplomatische Verhandlungen in den verschiedenen Organen der Vereinten Nationen simuliert. Die Herausforderung besteht für die Studierenden vor allem darin, mit dem eigenen Wissen die Sichtweise der fremden Länder so zu durchdringen, dass sie ihre Interessen erfolgreich vertreten können. Die Projektteilnehmer erwerben sich dabei nicht nur rhetorische Fähigkeiten, sie lernen auch, unter Zeitdruck Arbeitsergebnisse zu erstellen, auf Englisch zu präsentieren und zu verhandeln. Außerdem üben sie sich bei „Uni goes UNO“ im Fundraising und in der Öffentlichkeitsarbeit, sammeln Erfahrung in Teamarbeit und übernehmen erste Führungsaufgaben.