Hertie School of Governance

Der Staat und die Finanzmarktkrise

Wie sieht das Gesamtkonzept für den Weg aus der Finanzmarktkrise aus? Was sind wirkungsvolle Strategien und notwendige Maßnahmen? Wie können Staat und Wirtschaft gemeinsam Verantwortung für die wirtschaftliche Entwicklung übernehmen, und wie wird sich unsere gesellschaftliche Ordnung verändern?

Auf Einladung der Hertie School of Governance diskutierten am 20. März vier Experten das Thema "Der Staat und die Finanzmarktkrise". Der Präsident der Deutschen Bundesbank, Prof. Dr. Axel Weber, eröffnete die Diskussion mit einem Vortrag über die Ursachen und die Entstehung der Finanzmarktkrise sowie über Maßnahmen zu ihrer Bewältigung.

Anschließend erörterte er das sich ändernde Verhältnis von Staat und Wirtschaft gemeinsam mit Jörg Asmussen, Staatssekretär im Bundesministerium der Finanzen, Prof. Dr. Kurt Biedenkopf, Mitglied des Lenkungsausschusses der Finanzmarktstabilisierungsanstalt SoFFin, Dr. Michael Endres, Vorstandsvorsitzender der Hertie-Stiftung und Aufsichtsratsvorsitzender der Hypo Real Estate Holding AG, und Prof. Dr. Beatrice Weder di Mauro, Mitglied des Sachverständigenrates der Bundesregierung. Unter anderem ging es um das Spannungsverhältnis, das entsteht, wenn nationale Regierungen global agierende Wirtschaftsunternehmen stützen. Moderiert wurde das Gespräch von Prof. Dr. Henrik Enderlein, Professor für Politische Ökonomie und Associate Dean der Hertie School of Governance.